Irans als moderat geltender Präsident Masoud Pezeshkian sucht einen neuen außenpolitischen Kurs für die Islamische Republik. Die jüngsten Ereignisse haben das Kräfteverhältnis im Nahen Osten stark verschoben. Der Iran muss raus aus der Isolation und sucht die Aussöhnung mit der Welt. Gehör dürfte Pezeshkian dafür auch beim Obersten Führer finden.
„Um unnötigen Ärger zu vermeiden, sollten wir nicht ständig mit der Welt streiten.“ Es sind neue Töne, die aus dem Iran zu hören sind. Vom als moderat geltenden Präsidenten Masoud Pezeshkian. Angesichts einer der schwersten Krisen in der jüngeren Geschichte des Landes. Masoud Pezeshkian plant eine politische und außenpolitische Neuausrichtung. Damit könne man die Spannungen mit der internationalen Gemeinschaft abbauen und die Außenpolitik des Landes im nationalen Interesse reformieren. Doch inwieweit ein solcher Wandel in einem politisch tief gespaltenen System möglich ist, bleibt unklar. „Ein Richtungsstreit im System ist jedenfalls offenkundig“, sagt Experte Reinhard Schulze im „Krone“-Gespräch.
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