Seit über 30 Jahren sind die Herren im Geschäft (die erste Besetzung fand sich 1969 um Maurice White zusammen), haben den Sound der Siebziger und frühen Achtziger geprägt, was Funk- und Partymusik angeht. Sie räumten acht Grammy Awards und vier American Music Awards ab und tauchen noch heute immer wieder als Ohrwürmer in unseren Köpfen auf.
Ohrwurmhits sucht man auf dem aktuellen Album allerdings vergeblich, dafür wird man häufig an bekannte Songs der Band erinnert. „Illumination“ klingt, wie man es von Earth Wind & Fire erwartet, ohne große Überraschungen; aber wozu sollte sich die Band neu erfinden? Innovativ waren sie lange genug. Einige aktuelle Songs könnten durchaus von damals stammen.
Ganz stimmt das natürlich nicht. Earth Wind & Fire haben sich illustre Mitstreiter bzw. Gastauftreter angeheuert, die „Illumination“ eine Menge Frischluft zufächeln. Will-I-Am von den Black Eyed Peas ist gleich beim Einstiegssong „Lovely People“ dabei, Big Boi von Outkast und Kelly Rowland erscheinen auf „This Is How I Feel“, Kenny G findet sich auf „The Way You Move“.
Auch wenn „Illumination“ im Lauf der Zeit ein bisserl fad wird – hörenswert ist es allemal. In Zeiten, wo retro in ist besonders. Und wo bekommt man heutzutage noch Falsettgesang wie von Philip Bailey?
Fazit:
6 von 10 Funk-en
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