Nach der ersten Vorstellung in der vergangenen Woche hatte unter anderem der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Bedenken wegen der Privatsphäre der Nutzer geäußert. Er kritisierte die Xbox One als Überwachungsgerät, mit dem Microsoft die von den Nutzern erfassten Daten speichern und möglicherweise anderweitig verwenden könnte.
Auch Thomas Pfeiffer, Buchautor und Landtagskandidat der Grünen in München, hält das neue Konzept aus Datenschutzsicht für "extrem problematisch". Die Datenschützer stören sich vor allem an der neuen Kinect-Kamera, die sich bisherigen Angaben zufolge in ständiger Alarmbereitschaft befinden soll, um jederzeit auf Sprachbefehle des Nutzers reagieren zu können.
Die genaue Funktionsweise seiner Xbox One hat Microsoft bei einer ersten Vorstellung bislang allerdings nur angerissen. Weitere Details will das Unternehmen in den nächsten Wochen und Monaten bekannt geben. Spätestens auf der in wenigen Tagen in Los Angeles startenden Videospielmesse E3 dürfte der Konzern mit weiteren Einzelheiten herausrücken.
"Uns ist klar, dass durch die erweiterten Features unseres Systems zusätzliche Fragen auftauchen werden", sagte der Sprecher. Microsoft werde dabei aber eng mit dem Datenschutz zusammenarbeiten. Wie ein Sprecher dem Magazin "Gameswelt" bestätigte, soll die neue Konsole künftig auch mit einem Tastendruck komplett ausgeschaltet werden können.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.