Nachwievor klingen die Stereo MCs unverwechselbar und regen mit ihren treibenden Grooves das Tanzbein zum Schwingen an. Die charismatische Stimme von Frontmann Rob Birch lädt mal mehr oder weniger schnell, mal rappend und mal singend zum Relaxen ein. Optimismus zu versprühen, das ist das oberste Ziel des zwölf Tracks umfassenden Albums.
Das Rezept geht auf: Jede Menge Bläser, Flöten, Synthie-Sequenzen und Hip Hop Drums bringen das für die Stereo MCs so typische Klangbild - irgendwo zwischen Hip Hop, Funk, Soul und Electro. Die ausgetüftelten Arrangements der Kombo aus Brixton bringen Sonne ins Herzen. Das alles klingt dann stets ein wenig nach "Flower Power", "Love, Peace and Harmony" und verbotenen Rauchwaren.
Derzeit gibt es wohl keine andere Band, die so gekonnt Stile zu einem homogenen Ganzen vermengt und dabei stets nur nach sich selbst klingt. Das ist jedoch Fluch und Segen zugleich: entweder man mag den Sound oder eben nicht. Musikalisch präsentieren sich die Stereo MCs auf "Paradise" in Höchstform - anders als 1992 klingen sie dabei jedoch kaum.
Fazit: 7 von 10 beschwingten Tanzbeinen
von Sebastian Räuchle
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