Donnerstag Vormittag wurden im Linzer Stadtsenat die aktuellen Pläne und Überlegungen zur Neugestaltung des Urfahrmarktgeländes vorgestellt. Gemeinsam mit dem im letzten Gemeinderat beschlossenen Grundsatzbeschluss zur Finanzierung bilden sie die Grundlage zur Realisierung des Projekts.
Die Entwürfe wurden vom Linzer Architekturkollektiv G.U.T erstellt. Die Neugestaltung des Areals ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Besonders die Gegebenheiten vor Ort, wie der Grundwasser- und Hochwasserschutz, stellen eine große Herausforderung dar.
„Die Neugestaltung des Urfahrmarktgeländes ist ein wichtiges Vorhaben, um das Areal für die Linzer ansprechender und leichter zugänglich zu gestalten. Unser Ziel ist es, eine moderne und vielseitig nutzbare Fläche zu schaffen, die sowohl Erholung als auch Begegnung ermöglicht. Mit der Umgestaltung der Uferkante setzen wir den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung“, betont der geschäftsführende Vizebürgermeister Dietmar Prammer.
Erster Schritt: Umgestaltung der Uferkante
Als erster Schritt wird die Neugestaltung der Uferkante in Angriff genommen. Dieser Bereich befindet sich bereits in der Planungsphase und soll im kommenden Jahr umgesetzt werden. Ziel ist es, die Uferzone zugänglicher und attraktiver zu machen. Neue Aufenthaltsbereiche sollen geschaffen werden, die Raum für Naherholung und Freizeit bieten. Gleichzeitig wird eine gezielte Begrünung umgesetzt.
Konkret sind Sitzstufen mit Liegemöglichkeiten sowie eine Plattform zur Donau hin geplant. Dieser Abschnitt bildet den Auftakt für die umfassende Neugestaltung der gesamten Jahrmarktsfläche.
Zweite Phase: Begrünungen und Entsiegelungen
Die Planung des gesamten Geländes soll im Frühjahr beginnen. In der zweiten Phase stehen Begrünungen und Entsiegelungen am Areal im Fokus. Dabei sollen die Interessen der Anrainer ebenso wie jene der gesamten Linzer Bevölkerung berücksichtigt werden. Ein geeignetes Format für Bürgerbeteiligung wird aktuell geplant, für neue Anregungen und Ideen ist man offen. Dabei soll das Gelände aber weiterhin ein wichtiger Veranstaltungsort für den traditionellen Urfahrmarkt sowie andere kulturelle und soziale Events bleiben, um das Areal als lebendigen Treffpunkt für Erholung und gemeinschaftliche Aktivitäten zu stärken.
Ressortübergreifend abgestimmt
Die Umsetzung des Projekts erfordert die Zusammenarbeit vieler Geschäftsbereiche im Magistrat, die unter die Zuständigkeiten verschiedener Stadtsenatsmitglieder fallen. Diese ressortübergreifende Abstimmung unterstreicht die Komplexität, aber auch das gemeinsame Commitment. Denn es besteht hier ein grundsätzlicher Konsens des Stadtsenats zum Projekt. Auch für den zweiten Schritt, die Begrünung des gesamten Areals, soll so rasch als möglich ein Zeitplan aufgestellt werden.
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