Nachdem zuvor noch Würstel und Co. darauf gebrutzelt hatten, trugen zwei Bewohner den heißen Holzkohlegrill hinein, um die Wohnung damit zu heizen – ein folgenschwerer Fehler.
Mit einem Rettungseinsatz endete ein gemütliches Wintergrillen für zwei Personen in Bruck an der Leitha. Denn nachdem man zunächst im Freien den Holzkohlegrill zum Zubereiten von Bratwürstel & Co. genutzt hatte, fassten die Bewohner (47, 29) einen offensichtlich nicht zu Ende gedachten Entschluss.
Hohe CO-Belastung
Um sich einen Teil der Energiekosten zu sparen, nahmen die beiden nämlich den noch heißen Griller und stellten ihn ins Vorzimmer, um damit ihre Wohnung zu heizen. Mehrere Stunden sorgten sie auf diese Weise für Wärme, ehe die Kohlenmonoxidbelastung so hoch wurde, dass die 47-Jährige über gesundheitliche Probleme klagte.
Defekt der Heizung vermutet
Die alarmierte Rettung ging aufgrund der hohen CO-Konzentration zunächst von einem Defekt der Gasheizung aus, wurde aber rasch auf den wahren Verursacher im Flur hingewiesen. Die Frau wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht, die Feuerwehr sorgte für die Belüftung der Wohnung.
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