Laut Energieagentur:
Nachfrage nach Kohle erreicht Rekordniveau
Trotz des weltweit starken Anstiegs von grüner Energieerzeugung spielt Kohle weiterhin eine ganz wichtige Rolle. Laut einer Schätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) ist die globale Nachfrage nach Kohle heuer sogar so hoch wie noch nie.
Sie legt demnach um ein Prozent auf 8,77 Milliarden Tonnen zu, wie die IEA am Mittwoch in Paris mitteilte. Nach einem Anstieg um mehr als 1,2 Milliarden Tonnen seit 2020 wird die weltweite Kohlenachfrage nach Einschätzung der Experten in den nächsten drei Jahren ein Plateau erreichen und 2027 bei etwa 8,87 Milliarden Tonnen liegen.
Bis 2027 sei angesichts der aktuellen politischen Rahmenbedingungen und Markttrends nicht mit einem Rückgang der Kohlendioxidemissionen aus der Kohlenutzung zu rechnen, zumal es nur langsamen Fortschritt bei der Kohlenstoffspeicherung gebe, teilte die IEA mit.
Unterschiede zwischen Industrie- und Schwellenländern
Bei der Entwicklung der Kohlenachfrage kommt es weiterhin zu großen Unterschieden zwischen Industrie- und Schwellenländern. Während die Nachfrage in der EU in diesem Jahr um zwölf Prozent und in den USA um fünf Prozent sinkt, legt sie in China um ein Prozent und in Indien um fünf Prozent zu. Auch Indonesien und Vietnam werden in diesem Zusammenhang angeführt.








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