Sozialdemokratische Wurzeln, überragender Sachverstand – doch Hannes Androschs Geschichte wurde auffallend oft nicht in den korrekten historischen Rahmen gesetzt. Dr. Martina Winkelhofer über Bruno Kreiskys vermeintlichen „Ziehsohn“.
Beim letzten Interview, das ich kurz vor seinem Tod mit ihm führte, strahlte Hannes Androsch. Anlass seiner Freude waren aber nicht Österreichs politische Situation, die Zukunftsaussichten des Landes und der Stand der Bildungspolitik – alle drei Punkte machten ihn fassungslos, und er kam immer wieder darauf zu sprechen –, sondern ein wissenschaftliches Geschichtswerk aus dem englischen Sprachraum, das er sich hatte zustellen lassen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.