Damaskus besetzt
Syrien: Jetzt wird Assads Luxus-Palast geplündert
Syriens Machthaber Bashar al-Assad ist verschwunden, sein Regime gestürzt. Der Staatschef lebte im Luxus, während in vielen Teilen des Landes Armut herrschte. Nun wird sein Wohnsitz in Damaskus, bzw. dessen Inhalt zum Objekt der Begierde ...
Decken, Böden und Säulen aus Marmor, Möbel mit Goldverzierungen, Luxusartikel und eine mit teuren Autos gefüllte Garage: Während vielerorts in Syrien Armut herrscht, führte Machthaber Assad ein Leben im Luxus.
Prunkpalast als Objekt der Begierde
Nun wird sein Wohnsitz in Damaskus zum Objekt der Begierde, Aufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Menschen im Inneren des Prunkpalastes posieren – und auch das eine oder andere Stück mitgehen lassen.
Ein Video zeigt die gut gefüllte Garage Assads, ein Luxusauto reiht sich an das nächste. Die Wohnräume zieren teure Möbel, Gemälde, Luster und auch ein gigantischer Flachbildfernseher ist zu sehen. Andere Aufnahmen zeigen, wie ganze Familien mit Kind und Kegel durch den Al-Rawda-Palast schlendern, Selfies machen.
Syrische Rebellen hatten zuvor die Kontrolle über Damaskus fast kampflos übernommen und Assad nach mehr als 13 Jahren Bürgerkrieg zur Flucht gezwungen. Wie es nun weitergeht, ist unklar.
Videos aus dem Präsidentenpalast:
Ein weiteres Video zeigt die Luxus-Autosammlung Assads:
Rebellenanführer in Damaskus eingetroffen
Der Anführer der islamistischen Miliz Hayat Tahrir al-Sham (HTS), Abu Mohammed al-Golani, traf nach Angaben der Kämpfer am Sonntag in Damaskus ein.
Al-Golani kündigte zuvor in einem im Fernsehen verlesenen Statement an, dass die Gruppe fest entschlossen sei, den 2011 eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Man könne nicht mehr umkehren. „Die Zukunft gehört uns.“
Im Jahr 2011 kam es in Syrien zu einem Aufstand gegen die jahrzehntelange Herrschaft der Familie Assad, der niedergeschlagen wurde und in einen Bürgerkrieg mündete.








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