Jetzt wird‘s offenbar echt schmutzig: Nachdem der europäische Fußball-Verband UEFA zuletzt als Reaktion auf die (letztlich gescheiterten) Investorenpläne von Gianni Infantino, Boss des Fußball-Weltverbands FIFA, mit einem Boykott gedroht hatte, sehen neue Pläne gar mit den FIFA-Weltmeisterschaften konkurrierende Turniere vor!
Mit an Bord sollen bei diesem Vorhaben nach Angaben etwa von Bloomberg News auch die Kontinentalverbände AFC für Asien sowie CONCACAF für Nord- und Mittelamerika sein. Diese Verbände hatten am Vormittag in einer gemeinsamen Erklärung Infantino heftig kritisiert, ihm im Zusammenhang mit dem geplant gewesenen WM-Rechteverkauf „Täuschung“ vorgeworfen und einen Neuanfang an der Spitze des Weltverbandes gefordert.
„Es geht nicht darum, Macht zu haben!“
„Führung im Fußball ist kein Besitz. Es geht nicht darum, Macht zu haben – oder ihre Ausübung einzufordern. Sie ist eine Verpflichtung zum Dienst an der Fußball-Familie, die einem ihr Vertrauen schenkt“, heißt es in dem Schreiben, das von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, AFC-Präsident Salman bin Ibrahim Al Khalifa und CONCACAF-Präsident Victor Montagliani unterzeichnet wurde. Alle drei Verbandschefs sind durch ihr Amt auch Vizepräsidenten der FIFA.
„Wenn dieses Vertrauen durch Täuschung gebrochen wird, wenn sich jemand über das Kollektiv stellt, das ihn mit Verantwortung betraut hat, wurde diese Verpflichtung aufgegeben“, kritisieren die drei Dachverbände.
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