In Wels und Linz gelang Polizei zuletzt ein Schlag gegen Mädchenhändler. Ein ungarisches Quartett soll die Frauen unter Drogen gesetzt und sie in ganz Österreich, vorwiegend aber in Linz und Wels, zur Prostitution gezwungen haben. Und dennoch: Das meiste Geschäft mit der Lust ist aber erlaubt.
Ihre Sucht machte ein Dutzend 18- bis 30-jährige Ungarinnen gefügig, sie mussten weder geschlagen noch eingesperrt werden. „Versorgung mit Drogen reichte, um sie zu halten“, weiß ein Menschenhändler-Ermittler des Landeskriminalamts OÖ. Ein halbes Jahr hatten Fahnder die Ungarn, die in Linz und Wels die teils verschleppten Frauen „anboten“ observiert, dann schlugen sie zu. Zwei Damen und eine Aufpasserin wurden erwischt, drei Hintermänner in Ungarn festgenommen.
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