Jetzt ist es fix! In Leopoldschlag haben die vier Feuerwehren zusammengelegten ihr eigenes Heim. Der Weg zur Fusion war lang und von viel Skepsis begleitet. Gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit, insbesondere in der Ausbildung und Jugendarbeit, legten den Grundstein für den zukünftigen gemeinsamen Weg.
Mit einem „Millionen-Projekt“ wurde in Leopoldschlag die Fusion der vier Feuerwehren gefeiert. Rund 300 Kameraden der FF Markt Leopoldschlag, FF Dorf Leopoldschlag, FF Wullowitz sowie FF Mardetschlag erhielten ein neues Feuerwehrhaus, das zentral am Markt in Leopoldschlag gelegen und nun die Heimat der Groß-Feuerwehr ist.
Land trug 90 Prozent der Kosten
Der Neubau mit Gesamtkosten von rund einer Million Euro wurde zu 90 Prozent durch das Land gefördert. „Wenn gleich vier Feuerwehren auf eigenen Wunsch fusionieren, wollen wir diesen Schritt auch honorieren. Eine Investition in unsere Feuerwehren ist immer auch eine Investition in den Schutz der Bevölkerung – und damit bestens angelegt“, so die zuständige Gemeinde- und Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger von der ÖVP.
Sie fügt hinzu: „Neue Wege zu gehen, bestehende Strukturen zu hinterfragen und die Einsatzfähigkeit im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung in den Mittelpunkt zu stellen – das zeugt von Mut und Weitblick. Dieser Mut hat sich ausgezahlt: in einem gestärkten Wir-Gefühl, höherer Einsatzbereitschaft und einem neuen, modern ausgestatteten Feuerwehrhaus, das der neuen Schlagkraft Rechnung trägt.“
Klar ist für die Landesrätin aber auch: „Eine solche Entscheidung muss aus der Mitte der Feuerwehr kommen – und vom Ort sowie den Mitgliedern der betroffenen Feuerwehren getragen werden.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.