Fachleute der Arbeiterkammer nehmen in der Konzernzentrale in St. Pölten die finanziellen Ansprüche der mehr als 1300 Kika/Leiner-Beschäftigten auf.
Noch herrscht Unklarheit, wie es nach der zweiten Pleite von Kika/Leiner mit den 17 Filialen der Möbelkette – fünf davon in Niederösterreich – weitergehen wird. „Für die Beschäftigten ist das gerade vor Weihnachten eine belastende Situation“, sagt Markus Wieser.
Experten vor Ort
Der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich war mit seinen Insolvenz-Experten Markus Penthor und Daniela Aigelsreiter bei Betriebsrat Karl Kocnik und Geschäftsleiter Yavuz Keskin in der Unternehmenszentrale in St. Pölten, um die Ansprüche der Belegschaft sicherzustellen.
Offene Gehälter berechnen
Immerhin sind österreichweit 1350, in NÖ 621 Mitarbeiter betroffen. „Es geht darum, die Arbeitnehmer rasch über ihre Rechte zu informieren und die offenen Gehälter zu errechnen“, erklärt Wieser. Diese Forderungen werden jetzt an den Insolvenz-Entgelt-Fonds übermittelt, der die Auszahlung übernimmt. Der AKNÖ-Präsident betont: „Hinter jedem Betroffenen steht ein Schicksal. Jetzt sollte einmal Weihnachtsfrieden herrschen.“
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