Bebauen oder eine grüne Donauinsel? Was wird nach dem Debakel um den Immobilienentwickler Signa aus dem historischen Areal um die Werft in Korneuburg? Volkspartei und Sozialdemokraten habe da offenbar konträre Vorstellungen.
Der Teil des Werft-Geländes in Privatbesitz wird in kommender Zeit verkauft werden. Zuletzt hat Bürgermeister Christian Gepp (ÖVP) klare Pflöcke zur Entwicklung des historischen Werft-Areals eingeschlagen – die „Krone“ berichtete.
SPÖ-Vizebürgermeisterin Bernadette Haider-Wittmann betrachtet die aktuellen Entwicklungen als Chance, die Planungen neu zu gestalten. Gemeinsam mit dem Land solle die Stadt das Heft in die Hand nehmen und eine zukunftsweisende Planung ohne Spekulationsabsichten durch Immobilieninvestoren vorantreiben.
„Nur so können wir den von der Bevölkerung gewünschten Nah- und Erholungsraum sichern, Entsiegelung und Renaturierung entlang des bestehenden Naturschutzgebietes gewährleisten und eine grüne Donauinsel für Korneuburg schaffen“, betont die Vizebürgermeisterin. Und weiter: „Wir sehen – anders als die Bürgermeisterpartei ÖVP – den Schwerpunkt bei der Werft-Entwicklung nicht in der Verbauung mit Luxus- und Vorsorgewohnungen durch einen Investor und der Errichtung einer Autobahnabfahrt durch das Naturschutzgebiet.“
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