Zwei Esel sorgten am Donnerstagvormittag in Linz-Urfahr für Aufsehen. Die beiden Tiere trabten plötzlich im Bereich der Stadteinfahrt daher und behinderten den Verkehr. Einer zu Hilfe gerufenen Funkstreifenbesatzung gelang es nach mehreren Versuchen, die beiden herrenlosen Ausreißer einzufangen. Diese waren mehr als vier Kilometer weit gelaufen.
Autofahrer trauten ihren Augen kaum, als ihnen am Donnerstag, kurz nach 9 Uhr früh, auf der viel befahrenen Leonfeldner Bundesstraße (B 126) plötzlich zwei Esel entgegenkamen.
Die Tiere waren zuerst noch brav am Gehsteig unterwegs, wechselten dann aber auf die Fahrbahn.
Ein Lkw-Lenker konnte sein tonnenschweres Gefährt gerade noch rechtzeitig zum Stillstand bringen und so ein Unglück vermeiden.
Mehrere Lenker alarmierten die Exekutive. Diese rückte in Form einer Funkstreifenbesatzung der PI Dornach an.
Der erste Versuch, die Fahrbahn mit dem Polizeiauto abzusperren, schlug fehl. Denn die Esel wichen aus und rannten stur weiter. Dann stiegen die Beamten aus und versuchten, die Esel händisch einzufangen.
Das brachte schließlich den erhofften Erfolg. Es gelang den Polizisten, die Halfter der beiden Huftiere zu fassen und ihren Dauerlauf zu stoppen.
Wem die Ausreißer gehören, war zunächst unklar. Die Ermittlungen zeigten schließlich, dass die Esel etwa vier Kilometer entfernt in Kirchschlag ausgerissen waren. Sie konnten dem Besitzer unversehrt zurückgegeben werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.