Eishockeyliga-Champion Salzburg sorgt in der Champions Hockey League für Furore, siegte zuletzt 2:1 bei den Lahti Pelicans. In der Liga hinken die Cracks von Head Coach Oliver David allerdings hinterher. Der US-Amerikaner sprach mit der „Krone“ über die Unterschiede und was es in der Liga jetzt braucht.
Herr David, wie stolz sind sie als Trainer nach einem 2:1-Sieg bei den Lahti Pelicans?
Die Spieler haben gezeigt, dass es ihnen etwas bedeutet. Es sollte ihnen auch etwas bedeuten, wenn man international spielt. Wir haben Teamgeist und unser Eishockey gezeigt. Es war ein sehr stolzer Moment für alle von uns.
Worauf wird es im Rückspiel ankommen?
Es ist noch so viel Zeit bis dahin, wir müssen den nächsten richtigen Schritt machen. Um ehrlich zu sein, müssen wir auf den Reset-Knopf drücken.
Wenn man solche Leistungen sieht, muss man die Frage stellen, warum es in der Liga nicht nach Wunsch läuft?
Wenn du in einen Flieger steigst und nach Finnland zu einem großen Spiel fliegst, und jeder fit und bereit ist, und du dann nicht motiviert bist, dann bist du im falschen Beruf.
Wenn wir in der Liga spielen, haben wir manchmal die Angewohnheit, dass wir etwas langsam in die Partie starten oder glauben, dass wir es dann schon hinbekommen, wenn etwas schiefläuft.
Oliver David
In der Liga fehlt es also an der Motivation?
Wenn wir in der Liga spielen, haben wir manchmal die Angewohnheit, dass wir etwas langsam in die Partie starten oder glauben, dass wir es dann schon hinbekommen, wenn etwas schiefläuft.
Wie bekommt man das wieder in den Griff?
Wir sprechen viel darüber. Jeder Trainer sagt natürlich, dass du auf dem Punkt beginnen musst, aber wir müssen es schaffen, dass auch wirklich hinzubekommen. Denn die Liga hat natürlich Priorität.
Was muss in den nächsten Wochen geschehen?
Wenn wir konkurrenzfähig sein wollen, es in die Play-offs schaffen und wieder etwas Spezielles erreichen wollen, müssen wir wieder unseren Weg finden. Wir versuchen es jeden Tag, aber noch sind wir nicht so weit.
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