Christina Gruber, Expertin für Konsumentenschutz in der Arbeiterkammer Steiermark, rät, nicht auf vermeintliche „Super-Schnäppchen“ und Fake-Shops bei Black Friday hineinzufallen – die können im Endeffekt nämlich richtig teuer werden, sondern stattdessen überlegt zu kaufen.
Am 29. November steht mit dem Black Friday eines der wichtigsten Shopping-Events des Jahres an. Hier lohnt es sich, auf jeden Fall genau hinzusehen.
Auch wenn Plattformen etwa 25 Prozent auf alles anbieten, finden sich im Kleingedruckten immer wieder Ausnahmen. Zudem handelt es sich bei zahlreichen Angebotsartikeln – speziell im Bereich Technik – oft um ältere Modelle. Ebenso sollte man sich nicht von Marketing-Tricks wie Countdowns beeinflussen lassen. Hier empfiehlt es sich, Vergleichsportale wie idealo.at oder geizhals.at zu verwenden.
Bei Zweifeln an der Seriosität eines Online-Shops sollte man lieber die Finger davon lassen. Eine Liste aktueller Fake-Shops ist auf watchlist-internet.at zu finden.
Vorauszahlung sollte bei unbekannten Shops vermieden werden und lieber mittels Lastschrift, Kreditkarte, PayPal oder „Käuferschutz“ bezahlt werden.
Was tun, wenn das Produkt doch nicht gefällt? Onlinekäufe innerhalb der EU können für die meisten Produkte 14 Tage lang widerrufen werden. Anders sieht es beim Einkauf im Geschäft aus: Hier muss man sich über eine Rücktrittsmöglichkeit informieren. Denn ein generelles Rücktrittsrecht gibt es hier nicht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.