Das Ehepaar war dabei, noch rechtzeitig vor der Museumseröffnung in Nötsch, die Böschung vom Müll zu säubern. "Ich sah die beiden immer wieder beim Bach - plötzlich war die Frau aber verschwunden", schildert Ralph Achatz (Bild), der in Nötsch einen Imbiss betreibt.
Heidi I. hatte den Halt auf der steilen Böschung verloren und war in die durch das Schmelzwasser reißenden Fluten gestürzt. Achatz: "Der Bach ist stellenweise bis zu 1,5 Meter tief. Die Frau wurde von gefährlichen Strudeln immer wieder unter Wasser gezogen."
"Konnte sie am Leiberl festhalten"
Verzweifelt versuchte ihr Ehemann, Michael I. (65), seine Frau zu retten und sprang schließlich zu ihr in den reißenden Bach. Er umklammerte seine Frau - beide wurden etwa 300 Meter weit stromabwärts mitgerissen.
Vom Ufer aus versuchte der couragierte Imbissbetreiber zu helfen. "Als die zwei einmal nahe zum Ufer getrieben wurden, konnte ich sie endlich am Leiberl festhalten", schildert Achatz. Gemeinsam mit Passanten zog er das Ehepaar schließlich aus dem Gewässer. Heidi I. wurde bei dem Unglück leicht verletzt.
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