Keine Staus und damit schneller am Ziel – und die Anrainer werden endlich ihre Ruhe finden: Nach einer Projektvorstellung in Obersiebenbrunn am Dienstagabend ist der Bau der ersehnten Umfahrung des Ortes nach Drängen der Landes-FPÖ und Udo Landbauer nun fix.
Kurzer Prozess nach langer Verzögerung
„Die Einreichung bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf erfolgt kommende Woche“, informiert der FPÖ-Abgeordnete Dieter Dorner, der das nun rasche Handeln von Udo Landbauer betont. An der Notwendigkeit bestehe ja kein Zweifel, so der blaue Kommunalsprecher: Denn der bereits hohe Anteil von rund 1200 Lkw bei etwa 6000 Fahrzeugen pro Tag durch Obersiebenbrunn solle laut Prognosen bis 2040 noch um 70 Prozent ansteigen.
Mit der Umfahrung werden Lebensqualität der Anrainer, Verkehrssicherheit sowie Standortqualität verbessert.
LAbg. Dieter Dorner
Langjährige Forderung, die mit Protesten begann
Die Debatte reicht bis 2019 zurück: Schon damals lagen dem Vernehmen nach Verträge unterzeichnungsfertig vor, ein Grundstücks-Veto sowie „Polit-Interna“ verzögerten das Projekt – die „Krone“ hat noch diverse Schriftkorrenspondenz in den Akten. Damals war auch ein Projekt der ÖBB im Spiel, bei den Gemeinderatswahlen 2020 legten Gegner auch „LOS“ – mit einer eigens gegründete Partei mit diesem Wort als Motto.
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