Freitagabend heulten in Rattenberg im Tiroler Bezirk Kufstein die Sirenen. Doch obwohl sich wenig später zahlreiche Einsatzkräfte in der Stadt tummelten, bestand kein Grund zur Sorge: Es handelte sich um die Herbst-Abschlussübung der Feuerwehr.
„Brand Dachgeschoss Bezirksgericht Rattenberg, mehrere eingeschlossene Personen“, so lautete die Übungsannahme für die diesjährige Abschlussübung der Feuerwehr Rattenberg am Freitagabend: Unter realen Bedingungen wurde mit der Leitstelle Tirol kommuniziert und der Notruf abgesetzt.
24 Personen gerettet
Um 19:05 Uhr heulte die Sirene. Während der Anfahrt wurde die Feuerwehren Radfeld, Kramsach, Münster und Jenbach nachalarmiert, sodass insgesamt 76 Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen sowie sieben Rettungsmitglieder vor Ort waren. Bei der Lageerkundung wurde ein Brand im Dachgeschoss des Bezirksgerichtes vorgefunden, wodurch der Fluchtweg durch den Rauch im gesamten Gebäude abgeschnitten war.
Daraufhin rückten mehrere Atemschutztrupps zur Erkundung sowie Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Mit der Drehleiter aus Rattenberg und dem Hubsteiger aus Jenbach konnten Personen gerettet werden, die restlichen wurden von acht Atemschutztrupps über das Stiegenhaus gerettet. Insgesamt mussten die Feuerwehrler 24 Personen retten, zwei „Verletzte“ wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.
Beobachter waren begeistert
Bezirkskommandant-Stellvertreter Hubert Ziepl, Abschnittskommandant Peter Ostermann, der Postenkommandant-Stellvertreter der Polizeiinspektion Kramsach, Dominik Wartelsteiner, Pfarrer Manfred Thaler und Rattenbergs Bürgermeister Bernhard Freiberger beobachteten die Übung vor Ort und zeigten sich von der Leistung der Einsatzkräfte sichtlich begeistert.
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