Drei Regierungssitze wünscht sich der FPÖ-Chef. Einen davon wird er besetzen, heiße Kandidaten für ein Regierungsamt sind zudem die Feldkircher Vizebürgermeisterin Andrea Kerbleder, der Hohenemser Stadtrat Markus Klien und auch Daniel Allgäuer.
Seit Montagnachmittag laufen die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ. Während die beiden Parteien bei den großen Themen Wirtschaft, Sicherheit und Familien nicht weit voneinander entfernt liegen, dürften die Fragen, wer welches Ressort bekommt und wie viele Regierungsmitglieder die FPÖ stellt, für mehr Diskussion sorgen.
Fakt ist, dass sich Christof Bitschi aufgrund des guten Wahlergebnisses (28 Prozent) ein Regierungsmitglied mehr als der bisherige Partner (die Grünen holten 2019 knapp 19 Prozent) wünscht. Dass er sich von ÖPV-Chef Markus Wallner mit zwei Regierungssitzen und dem Landesstatthalter-Posten abspeisen lassen wird, ist unwahrscheinlich. Das dürfte nur gelingen, wenn Wallner ein paar begehrte und prestigeträchtigere Ressorts wie Wirtschaft, Sicherheit oder Landwirtschaft herausrückt. Andernfalls wird sich Wallner wohl von Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (63) trennen.
Drei Anwärter neben Bitschi
Gute Karten auf einen Posten in der Landesregierung hat im Gegenzug der Hohenemser Stadtrat für Raum-, Stadt- und Verkehrsplanung, Markus Klien. Ähnliches gilt für Feldkirchs Vizebürgermeisterin Andrea Kerbleder, die heimlich auf das Familienressort schielen dürfte. Alles andere als amtsmüde ist Daniel Allgäuer (60), der auch Teil des FPÖ-Verhandlungsteams ist. Gelingt es den Blauen, Christian Gantner das Landwirtschaftsressort abzuluchsen, wäre Allgäuer ein noch heißerer Anwärter auf ein Regierungsamt als er es ohnehin schon ist.
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