Kleiner Kuchen. Im Wahlkampf hatte der regierende Bundeskanzler Karl Nehammer noch versichert, ein Sparpaket werde auch in Zukunft nicht notwendig sein, weil die Wirtschaft anspringen, und damit der Steuerkuchen automatisch größer werde. Da äußerten viele schon berechtigte Zweifel. Dabei wussten wir da noch gar nicht, dass die Wirtschaftsdaten für das laufende Jahr noch weit mieser sind, als jetzt nach den Wahlen bekannt wurde. Und auch die Aussichten auf das nächste Jahr nicht rosig, sondern grau bis dunkelgrau sind. Alleine im heurigen Jahr fehlen 16,5 Milliarden Euro, nächstes Jahr werden es noch ein paar Milliarden mehr sein. Die neue Regierung werde überall den Sparstift ansetzen müssen, sagt Fiskalratspräsident Christoph Badelt im Gespräch mit der „Krone“. Wichtig sei es, dass dabei die Konjunktur nicht geschädigt werde. Als mögliche Streichposten genannt werden der Klimabonus und klimaschädliche Subventionen wie Diesel- und Dienstautoprivileg. Und so wird immer klarer, dass die nächste Regierung, ob es nun das türkis-rot-pinke Zuckerl oder doch Blau-Türkis wird, weder von einem sich selbst vergrößernden Kuchen Stücke abschneiden, noch irgendwelche Zuckerln verteilen wird können
Grenzfall Musk.Tesla, Space -X und vor allem X, vormals Twitter: Elon Musk, einer ist einer der einflussreichsten Menschen der Welt. Und, wie sich immer deutlicher herausstellt: Einer der problematischsten. Heute setzt sich unser langjähriger Weltbeobachter Kurt Seinitz mit dem Amerikaner auseinander. Er verweist unter anderem darauf, dass Musk in einem TV-Schwurbelsender gerade erst die Frage gestellt hat, warum noch niemand auf Kamala Harris geschossen habe. Und hellauf lachend auch gleich die Antwort gab: „Weil es nutzlos wäre! Dann holen sie halt eine andere Marionette.“ Seinitz schreibt: „Diese und andere Sprüche führt der reichste Mann der Welt. Er hüpft kindisch um Trump herum, will den Mars erobern, Sozialhilfe abschaffen.“ Er sei nicht nur ein Grenzfall zwischen Genie und Wahnsinn, ihm fehle auch jegliche mitmenschliche Empathie. Und unser Autor kommt zum Schluss:„Seine Welt ist ein Albtraum.“ Ja, das alles ist ein Albtraum!
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