Der Behindertenförderungsverein Neusiedl hat für junge Burschen, die nicht zum Heer einrücken wollen, noch drei Plätze frei.
Der Behindertenförderungsverein Neusiedl am See (BFV) betreut in zwei Tageswerkstätten in Zurndorf und Neusiedl am See und zwei Wohngemeinschaften in Illmitz und Andau insgesamt 60 Klienten. Seit vielen Jahren helfen ihnen dabei auch Zivildiener.
Der Regeldienst ist von Montag bis Freitag. „Deshalb sind wir ein recht beliebter Arbeitsplatz“, schmunzelt BFV-Geschäftsführer Christian Lidy. „Das Wochenende ist nämlich frei.“ Die Burschen verbringen neun Monate beim sozialen Verein. Ihre Aufgaben sind es die Klienten von zu Hause abzuholen und in die Tageswerkstätten zu bringen. Abends werden sie dann wieder nach zurückgefahren. Auch Ausflugsfahrten stehen des Öfteren auf dem Plan.
„Brauchen wir sie nicht für den Fahrtendienst, gibt es Arbeiten mit den Klienten in den Tageswerkstätten oder in der Küche bzw. rund ums Haus“, weiß Lidy. Der Zivildienst beim Behindertenförderungsverein Neusiedl am See war für einige Burschen schon der Einstieg in einen Sozialberuf.
Beim Zivildienst soziale Ader entdeckt
„Es ist schon vorgekommen, dass Burschen nach dem Dienst bei uns die Ausbildung zum Betreuer gemacht haben und jetzt bei uns arbeiten“, schildert der BFV-Geschäftsführer. Sechs Plätze gibt es im Ganzen beim BFV Neusiedl. Drei davon sind noch frei. Einrücktermine sind der 1. April, der 1. Juli und der 1. August. „Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und engagierte Burschen“, so Lidy.
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