Am Samstag wurde man von der Wiener Austria in drei ÖFB-Jugendliga-Duellen mit 18:0-Toren geschluckt – und tags darauf in Liga 2 von St. Pölten mit 4:2. Danach war für Ried nicht nur die Tabellenführung futsch, sondern machte ein Sponsor auch seinem Ärger Luft. Und das vor einem Mikro . . .
„Das war Arbeitsverweigerung! Wär’ ich hier Funktionär, der täglich ums Geld läuft, würde ich mir verarscht vorkommen . . . “
Polterte nach dem 2:4 gegen St. Pölten in Rieds VIP-Club mit Promotech-Boss Michael Benninger der Matchsponsor in ein Mikro. Das Fatale daran: Die Aussage war durchaus berechtigt!
So kam Ried erst in Minute 36 zur ersten Chance, die Eza aus 5m vergab, indem er sich mit dem rechten auf den linken Fuß schoss. Noch kläglicher: Vorm 0:1 (40.) verpasste Ried gleich viemal die Chance auf den Ballgewinn. Und das 1:2 (65.) fiel nach einem Einwurf!
Wo war da Gegenwehr?
Wo der nach 1:5-Punkten in den Heimspielen davor von Präsident Thomas Gahleitner geforderte 100-prozentige Einsatz?
Die mit 15:0-Punkten in die Saison gestarteten Rieder geben Rätsel auf!
Nur Klubs wie Arsenal und Leverkusen spielen alle zehn Jahre eine Saison, in der es durchgeht. Ich hatte solche Phasen erwartet.
SV-Ried-Trainer Max Senft
Nicht aber Trainer Max Senft. „Nur Klubs wie Arsenal und Leverkusen spielen alle zehn Jahre eine Saison, in der es durchgeht. Ich hab’ solche Phasen erwartet“, sagte er nach dem 2:4-Selbstfaller, der Rieds Horror-Wochenende „krönte“: Denn in der ÖFB-Jugendliga hatte es am Tag zuvor bei der Wiener Austria ein 0:4 (U15), 0:6 (U16) und 0:8 (U18) gesetzt.
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