Im Bludenzer Hallenbad stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Die finanzielle Umsetzung scheint aber nur gemeinsam möglich zu sein. Bis Ende 2025 soll entschieden sein, ob ein gemeindeübergreifendes Projekt zustande kommt – und wie dieses aussehen soll.
„Vom Stadtbad zum Regionalbad“ – unter diesem Motto hatte Simon Tschann, Bürgermeister der Alpenstadt, vor kurzem die Amtskollegen des Bezirks Bludenz ins „Val Blu“ eingeladen, damit sie sich ein Bild vom aktuellen Zustand und den Gegebenheiten im Bludenzer Bad machen konnten. Das seit 1976 von der Stadt betriebene Gebäude wurde mehrfach umgebaut und saniert. Weitere Adaptierungen und umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen in den nächsten Jahren an.
Da das „Val Blue“, eines von nur drei Hallenbädern Vorarlbergs, nicht nur von Bludenzern besucht wird, sollen sich auch die anderen Gemeinden an den geplanten Schritten beteiligen. Wie dies genau aussehen soll, wird nun im Rahmen einer Machbarkeitsstudie entschieden, zu dem die Bludenzer Stadtvertreter ihr Okay gaben.
Zeitplan fixiert
Noch heuer soll dann eine überregionale Lenkungsgruppe, bestehend aus politischen Vertretern und Fachleuten, die Arbeit aufnehmen und technischen Möglichkeiten sowie Finanzierungsmodelle erarbeiten. „Unser Ziel ist es, Ende 2025 eine Entscheidungsbasis für ein gemeinsames Regionalbad auf dem Tisch zu haben“, erklärte Tschann.
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