Die ORF-Haushaltsabgabe sorgte nun bei zwei Pensionisten aus Wels für großen Ärger. Denn das Paar hätte fälschlicherweise doppelt bezahlen sollen und wollte diesen Irrtum aufklären. Allerdings: bei der angeführten Hotline der ORF Beitragsstelle (OBS) konnten sie trotz mehrfacher Versuche aber niemanden erreichen.
Seit dem 1. Jänner gibt es die Haushaltsabgabe, die den ORF finanzieren soll – und immer wieder berichten Kunden über Probleme. So etwa auch Rudolf D. (71) und seine Lebensgefährtin, mit der er seit vielen Jahren in Wels zusammen wohnt. „Ich habe die Haushaltsabgabe brav bezahlt, doch plötzlich hat auch meine Partnerin eine Vorschreibung bekommen“, erzählt der Pensionist.
Hotline nicht zu erreichen
Und dann passierte, was aktuell einigen Kunden passiert, wie Anrufe und Mails in der „Krone“-Redaktion beweisen. Diese schildern, dass es äußerst schwierig sei, bei der Hotline durchzukommen. Die Online-Hilfe soll für viele – meist ältere Semester – keine Option sein. Rudolf D. probierte es immer wieder – ohne Erfolg. Schließlich schickte die ORF Beitragsstelle (OBS) eine Mahnung.
Sogar Sterbeurkunde geschickt
Dabei hatte Rudolf D. sogar die Sterbeurkunde seiner vor 34 Jahren verstorbenen Gattin geschickt, weil er meinte, dass das Problem damit zusammenhängt.
Die „Krone“ hat sich an die OBS gewandt, um eine Lösung für den Welser und seine Partnerin zu finden. Schuld an dem Dilemma war offenbar, dass bei der Bestandsnummer keine Türnummer dabei war, beim Meldezettel der Lebenspartnerin aber schon. Damit sollte das Problem gelöst sein.
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