Prinz Harry reiste nach einem kurzen Stopp in London nach Lesotho, um seine Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zu unterstützen. Dort traf er seinen langjährigen Freund Prinz Seeiso von Lesotho, der ihn bei einem Lagerfeuergespräch liebevoll als seinen „jüngeren Bruder, den Krieger“ bezeichnete.
Der Herzog von Sussex kehrte damit wieder einmal auf jenen Kontinent zurück, der in seiner Jugend eine wichtige Rolle in seinem Leben gespielt und auf dem er einige seiner glücklichsten Momente erlebt hat. Der Prinz verbrachte dort 2004 ein Auslandsjahr.
Er begann seinen Besuch in dem von Südafrika umschlossenen Königreich nur wenige Stunden, nachdem er Großbritannien nach einem kurzen Aufenthalt für die Wellchild-Awards wieder verlassen hatte. Harry reiste sowohl nach London als auch nach Lesotho ohne seine Ehefrau Herzogin Meghan und die gemeinsamen Kinder Archie (5) und Lilibet (3).
„Mohali, der Krieger“
In Lesotho wurde er von der Königsfamilie warmherzig empfangen. Neben Prinzessin Senate von Lesotho, mit der er Lunch hatte, traf er seinen langjährigen Freund und Mitbegründer von Sentebale, Prinz Seeiso von Lesotho.
Bei einem Lagerfeuer sprach Prinz Seeiso über die tiefe Verbundenheit, die Harry mit dem afrikanischen Kontinent hat, und erklärte: „Die ganze Reise von Sentebale begann damit, dass Harry in das Mutterland kam – er ist jetzt mein jüngerer Bruder Mohali, der Krieger – und die Erfahrung machte, die gleiche Luft zu atmen und das gleiche Essen zu essen wie die Kinder… Das inspirierte diesen Traum, dorthin zu kommen, wo wir jetzt sind.“
„Etwas verändern“
Prinz Harry hielt eine leidenschaftliche Rede über die Arbeit von Sentebale, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzt, die mit HIV leben oder davon bedroht sind. Er betonte, wie weit die Organisation seit ihrer Gründung gekommen ist und sagte: „Wir erreichen die Ziele, nicht nur bei Sentebale, sondern in allen Bereichen, und es macht einen enormen Unterschied.“
Prinz Seeiso hob das gemeinsame Ziel der beiden Prinzen hervor: „Es ist dieses tief empfundene Bedürfnis, dass wir gemeinsam etwas zu unseren Lebzeiten verändern wollen, und nicht nur zu unseren Lebzeiten, sondern um ein Vermächtnis zu hinterlassen und den Staffelstab an die nächste Generation weiterzugeben.“
Alleine unterwegs
Der britische Prinz, der seit 2020 mit seiner Familie in Kalifornien lebt, und am 15. September seinen 40. Geburtstag feierte, ist seit mehr als einer Woche alleine unterwegs. Oder sogar noch länger. Es hieß, dass er gleich nach seinem Geburtstag mit engen Freunden zu einem Wanderausflug in die kalifornischen Berge aufgebrochen sei.
In New York warnte er jedenfalls am 23. September beim Jahrestreffen der Clinton Global Initiative vor den Gefahren sozialer Medien für Kinder. In den Tagen danach besuchte er einen Tattoo-Laden in der Stadt und war in der Show von Talkmaster Jimmy Fallon zu sehen.
Kontakt zur Königsfamilie fraglich
Seiner nächster Stopp war London, wo er Kinder, Teenager und deren Eltern, die von der Organisation WellChild ausgezeichnet wurden, traf. Ob der Prinz den kurzen Aufenthalt in Großbritannien genützt hat, um Kontakt zu seiner Familie aufzunehmen, ist nicht bekannt.
Zumindest seiner Cousine, Prinzessin Beatrice, die gerade erst bekannt gegeben hat, dass sie ihr zweites Kind erwartet, könnte er persönlich gratuliert haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.