Hatte Liebhaber

Frau in Afghanistan öffentlich ausgepeitscht

Ausland
30.09.2024 17:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen Ehebruchs ist eine Frau in Afghanistan verurteilt und öffentlich ausgepeitscht worden.

Nach ihrer Rückkehr an die Macht führten die Taliban in Afghanistan im August 2021 – trotz Kritik von Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen – wieder öffentliche Strafen ein. Darunter sind Hinrichtungen und Auspeitschungen für Verbrechen wie Mord, Raub oder Ehebruch.

Nun musste eine Frau wegen einer Affäre dieses Martyrium in aller Öffentlichkeit über sich ergehen lassen. Zudem habe sie versucht, von zu Hause wegzulaufen, wie das Oberste Gericht der im Land herrschenden, islamistischen Taliban bekannt gab. Mit 30 öffentlichen Peitschenhieben wurde die Ehebrecherin gefoltert.

Die Strafe sei bereits am Sonntag in der nordafghanischen Provinz Farjab in Anwesenheit von Taliban-Vertretern und Anwohnern vollzogen worden. Darüber hinaus habe die Frau auch noch eine Haftstrafe von sechs Monaten erhalten.

Laut dem Obersten Gericht mussten zwei weitere Personen am Sonntag in der südafghanischen Provinz Kandahar die schmerzhaften Peitschenhiebe über sich ergehen lassen. Der Hintergrund waren mutmaßlich homosexuelle Handlungen. Auch sollen sie Haftstrafen von jeweils einem Jahr erhalten haben.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
30.09.2024 17:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung