Vermutlich wegen Sekundenschlafs verlor am Dienstag ein Autolenker auf der Inntalautobahn (Tirol) die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er „rasierte“ auf einer Länge von 120 Metern mehrere Büsche, bevor die Fahrt an einem Baum endete.
Am 24. September fuhr ein 72-jähriger Österreicher gemeinsam mit seiner Ehefrau, einer 57-jährigen Österreicherin, mit einem Pkw auf der Inntalautobahn in Radfeld in Fahrtrichtung Osten auf dem ersten Fahrstreifen.
Lenker befreite sich selbst
Gegen 11.25 Uhr verlor der Lenker infolge eines Sekundenschlafes die Kontrolle über das Fahrzeug. Er geriet immer weiter nach rechts über den Pannenstreifen hinaus und kollidierte entlang der Böschung mit mehreren Sträuchern, bevor er nach 120 Metern gegen einen Baum im Böschungshang prallte. Der Lenker blieb unverletzt und konnte sich nach dem Aufprall selbst aus dem Auto befreien, während seine Frau mit Verletzungen unbestimmten Grades bis zum Eintreffen der FFW Kramsach im Fahrzeug verweilen musste.
Frau wurde erheblich verletzt
Am Auto entstand Totalschaden. Es musste mittels Kran vom Abschleppdienst und der FFW Kramsach von der Böschung geborgen werden. Die 57-jährige Beifahrerin wurde an der Unfallstelle vom Notarztteam erstversorgt und anschließend in das BKH Kufstein gebracht.
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