Wo leben Mittelspecht, Laubfrosch und Knoblauchkröte rund um die Mauthausener Donaubrücke wirklich? Bürgerinitiativen gehen vor dem Wiener Bundesverwaltungsgericht gegen die positive Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten neuen Donaubrücke vor.
Die für Bauprojekte oft entscheidende Umweltverträglichkeitsprüfung zur neuen Donaubrücke Mauthausen ist bereits positiv beschieden worden. Allerdings wurden Beschwerden gegen die Bescheide eingereicht, die das Projekt verzögern könnten, wie die Länder Ober- und Niederösterreich in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gaben.
Eineinhalb Jahre Verzögerung
Die Beschwerdeführer wollen eine Neukartierung von Tierarten wie dem Mittelspecht, dem Laubfrosch und der Knoblauchkröte erwirken. Sollte das Gericht dem Ansuchen nachkommen, würde sich der Brückenneubau laut den betroffenen Bundesländern um rund eineinhalb Jahre verzögern.
Auch Tragwerk-Tausch möglich
Man stelle sich daher „auf alle Eventualitäten“ ein, heißt es in der gemeinsamen Erklärung, sogar auf den Austausch des Tragwerks der alten Brücke.
Die bestehende Donaubrücke ist baufällig, kann nur mehr dank Sanierungen und Maßnahmen wie eine 30er-Beschränkung befahren werden. Schon 2015 hatte die Politik einen Neubau der Donauüberquerung verkündet.
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