Ausgänge versperrt
Feuer in indischem Markt fordert mindestens 19 Tote
Die Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen das Feuer und konnten zahlreiche Menschen aus dem Flammeninferno retten, wie die "Times of India" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. "Wir haben Dutzende Menschen gefunden, die mit schweren Verbrennungen bewusstlos auf dem Boden lagen", sagte Brandmeister Gopal Bhattacharya. Etliche Bewohner des sechsstöckigen Gebäudes seien aber von dem Brand im Schlaf überrascht worden und erstickt.
Das Marktgebäude im Zentrum der Millionenmetropole war laut Katastrophenschutzminister Javed Khan ohne Genehmigung gebaut worden - wie so viele Geschäfte im Surya-Sen-Markt. Anrainer hingegen behaupteten, dass das Gebäude, in dem sich zahlreiche Geschäfte und Unterkünfte der Angestellten befinden, bereits seit Jahrzehnten in Betrieb sei.
Behörden vermuten Kurzschluss als Brandursache
Ein Kurzschluss könnte für den Ausbruch des Feuers verantwortlich sein, sagte ein Polizeisprecher. Viele Menschen haben nicht aus dem Gebäude fliehen können, weil die meisten Ein- und Ausgänge verschlossen gewesen seien.
Seit Jahren wird in Indien über strengere Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Gebäuden diskutiert. Im Dezember 2011 starben mehr als 90 Menschen bei einem Brand in einem Krankenhaus in Kalkutta. Auch damals wurde ein Kurzschluss als Brandursache festgestellt. Im März 2010 kamen bei einem Brand in einer Einkaufsstraße 43 Menschen ums Leben.
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