Neugier ist wohl nicht immer eine Tugend: Dank ihr manövrierte sich nämlich ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Wolfsberg in eine unglückliche Situation. Die Feuerwehr rückte an.
Zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz wurde die Feuerwehr St. Paul im Lavanttal am Freitag gerufen. Ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg war eigentlich damit beschäftigt, das Wasser des Fischteiches seines Großvaters abzulassen, als ihm eine Idee kam: „Aus Neugierde stieg der 21-Jährige in den Teichschlamm, um zu prüfen, wie tief dieser sei“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion. Dabei versank der junge Mann unvermittelt bis zur Hüfte im tiefen Schlamm und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.
Hilferufe alarmierten Nachbar
Glücklicherweise hörte ein aufmerksamer Nachbar die Hilferufe des Mannes und eilte sofort zur Stelle. Zunächst versuchte der Nachbar, den Versunkenen mit einem Seil aus dem Schlammboden zu ziehen. Dieser Versuch blieb allerdings erfolglos, woraufhin er schließlich die Feuerwehr alarmierte.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr St. Paul im Lavanttal rückten mit drei Fahrzeugen und 14 Mann an. Mithilfe einer Leiter und eines Seils gelang es den Feuerwehrleuten schließlich, den 21-Jährigen sicher aus dem Schlamm zu befreien. Der junge Mann blieb glücklicherweise unverletzt.
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