"Feind in Flammen"
Kim Jong Un probt “mit Getöse” den Krieg
Als der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die "feindlichen Stellungen in Flammen" gesehen habe, sei er "zufrieden" gewesen. KCNA machte allerdings keine Angaben dazu, wann und wo die Übung stattfand.
Die Mitteilung über die Übung erfolgte jedoch nur einen Tag nach dem Amtsantritt der ersten Frau an der Staatspitze Südkoreas, Park Geun Hye. Diese hatte in ihrer Antrittsrede eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Provokation aus Nordkorea angekündigt. Zugleich bezeichnete sie den jüngsten nordkoreanischen Atomtest als "Bedrohung für das Überleben und die Zukunft" der Koreaner.
"Auf Basis glaubwürdiger Abschreckung vorgehen"
Mit Blick auf den stalinistisch geführten Nachbarn kündigte Park an, sie werde keine Aktionen dulden, die das Leben ihres Volkes und die Sicherheit der Nation gefährdeten. Es gebe keinen Zweifel daran, dass das größte Opfer Nordkorea selbst sein werde. Wie bereits im Wahlkampf zugesagt, versicherte Park erneut, auf das Land zugehen zu wollen. "Ich werde Schritt für Schritt auf Basis glaubwürdiger Abschreckung vorgehen", sagte die 61-Jährige.
Nordkorea hatte am 12. Februar einen dritten Atomtest vorgenommen, der international scharf verurteilt wurde, zudem gab es in dem stalinistischen Land zuletzt zahlreiche Militärübungen. Nach Angaben eines Sprechers des südkoreanischen Verteidigungsministeriums in Seoul will Kim damit das Bedrohungspotenzial gegenüber dem Süden verstärken. Seoul beobachte die Situation sehr genau, betonte ein Ministeriumssprecher.
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