Die Freude über den Sieg bei der Spanien-Rundfahrt ist bei Red-Bull-Bora- Hansgrohe noch nicht verflogen. Am Mittwoch gab es erneut Anlass zum Jubel. Die „Rad-Bullen“ verzeichneten mit dem Spanier Oier Lazkano den nächsten namhaften Neuzugang.
Drei Tage nach dem Gesamtsieg von Topstar Primoz Roglic bei der Vuelta, gab der bayrisch-salzburgerische Rad-Rennstall Red-Bull-Bora- Hansgrohe die nächste Verstärkung bekannt. Der Spanier Oier Lazkano fährt ab der kommenden Saison für das Worldtour-Team, das seit dem Einstieg des Milliardenkonzerns über neue Möglichkeiten verfügt.
Lazkano, ein Baske, ist erst 23 Jahre alt und gilt als großes Versprechen für die Zukunft. „Oier hat sich mit seiner puren Kraft bereits einen Namen gemacht. Sein Stil fällt im modernen Radsport auf: instinktiv angreifen und kraftvoll durchziehen“, weiß CEO Ralph Denk.
„Großer Schritt nach vorne“
Der Neuzugang, der bis Saisonende noch für das Team Movistar von Gregor Mühlberger fährt, dürfte vor allem bei den Frühjahrsklassikern eine Rolle spielen. Erst im Juni zeigte er beim Critérium du Dauphiné aber auch mit dem zehnten Platz in der Gesamtwertung auf. „Ich denke, das wird ein großer Schritt nach vorne in meiner Karriere sein“, freut sich Lazkano.
Der Sieger des Clasica Jaen im Februar ist nicht der einzige Fahrer, der in den vergangenen Wochen als Neuzugang bei den Bullen präsentiert wurde. Des Weiteren wurden schon die Neuseeländer Laurence Pithie und Finn Fisher-Black, die niederländischen Zwillinge Tim und Mick Van Dijke und das italienische Supertalent Giulio Pellizzari präsentiert. Auch Remco Evenepoel, der in Paris zweimal Gold bei den Olympischen Spielen gewann, wird weiterhin heiß gehandelt.
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