71 Kinder wurden im Vorjahr bei Unfällen am Schulweg verletzt. Erfreulich ist aber, dass in 529 NÖ-Gemeinden der Nachwuchs diesen wohlbehalten zurückgelegen konnte – auch dank vieler Maßnahmen im Straßenverkehr.
Auf sicheren Wegen in die Schule geht es in weiten Teilen hierzulande für den heimischen Nachwuchs. In 529 Gemeinden gab es im Vorjahr laut Statistik Austria keinen einzigen Schulwegunfall. Ein erfreuliches Ergebnis, dennoch herrscht weiter Handlungsbedarf.
Denn gesamt gesehen wurden 2023 trotzdem 71 Kinder bei Unfällen am Schulweg verletzt. Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) ermitteln konnte, verunglückten dabei zwei Drittel am Weg in die Schule, ein Drittel der Unfälle ereignete sich am Heimweg.
Besonders aufmerksam und bremsbereit fahren
Regional gesehen ist der Nachwuchs in den Bezirken Krems, Klosterneuburg, Lilienfeld, Scheibbs, Wiener Neustadt und Zwettl besonders sicher unterwegs. Dazu braucht es aber nicht nur die Achtsamkeit und Vorsicht der übrigen Verkehrsteilnehmer. Laut der Mobilitätsorganisation seien Schulwege dank zahlreicher Maßnahmen sicherer als Freizeitstrecken. Vor allem, wenn man die Kleinen auf das richtigen Verhalten im Verkehr gut vorbereitet – indem etwa der Schulweg gemeinsam geübt und dabei auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht wird.
„Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im Straßenverkehr zu lernen. Davon profitieren die Kinder auch außerhalb des Schulwegs und sind in der Freizeit sicherer unterwegs. Werden die Kinder mit dem Auto zur Schule chauffiert, wird ihnen diese Chance genommen“, erklärt VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
Städtische Unfallhäufung
Um weiterhin die Sicherheit am Schulweg zu verstärken, können Problemstellen direkt beim VCÖ eingemeldet werden. Die meisten Schulweg-Unfälle ereigneten sich im Vorjahr übrigens in Wiener Neustadt und St. Pölten.
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