250 Feuerleute standen am Montagabend bis tief in die Nacht in Schwarzenberg im Einsatz. In einem Stall war aus unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude brannte zwar komplett ab, Menschen und Tiere kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Ein Nachbar hatte gegen 20.30 Uhr das Feuer bemerkt und daraufhin die Einsatzkräfte alarmiert. Dem Besitzer des Stalls gelang es in den folgenden Minuten, gemeinsam mit seinen Söhnen alle Tiere aus dem brennenden Gebäude zu retten – zu diesem Zeitpunkt befanden sich 30 Kühe und drei Kälber im Stall. Auch alle landwirtschaftlichen Geräte konnten quasi in letzter Sekunde ins Freie gebracht werden.
Das Stallgebäude selbst war allerdings nicht mehr zu retten. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, züngelten die Flammen bereits aus dem Dachboden. Angesichts des gewaltigen Infernos konzentrierten sich die Florianis neben den eigentlichen Löscharbeiten vor allem auf den Schutz der umliegenden Gebäude – die Gefahr, dass die Flammen übergreifen, war groß.
Kaum Löschwasser verfügbar
Erheblich erschwert wurde der Einsatz durch die Tatsache, dass nur wenig Löschwasser verfügbar war. Unter anderem mussten die Einsatzkräfte Leitungen vom Schwimmbad Schwarzenberg bis zum Brandobjekt legen. Am Ende zahlte sich der Aufwand aus, eine Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden.
Brandursache unklar
Die Bilanz ist dennoch verheerend: Der Stall liegt in Schutt und Asche, zudem mussten die in der Ferienwohnung des Hofes untergebrachten Urlauber in ein anderes Quartier umziehen. Auch die Nachbarn zogen auf eigenen Wunsch vorübergehend um – ihnen wurde von der Gemeinde Schwarzenberg eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.
Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf die mögliche Brandursache. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.
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