Egal, ob Jung oder Alt – jeder spürt es auf dem Bankkonto: Das Leben in den letzten Jahren ist erheblich teurer geworden. Besonders belastend empfinden die Österreicher die stark gestiegenen Wohnkosten. Die Finanzierung für ein zukünftiges Eigenheim ist für viele schon lange kein Thema mehr. Eher stellt man sich die Frage, ob die Miete selbst noch bezahlt werden kann. Wir haben uns in der Community umgehört und präsentieren Ihnen die besten Kommentare.
Den Österreichern eine gewichtige Stimme zu geben, ist das erklärte Ziel der „Krone“-Initiative „Die Stimme Österreichs“. Heute befassen wir uns mit dem Thema Bauen und Wohnen.
Zuerst ein Blick in die Vergangenheit. Wer vor 30 Jahren das Glück hatte, ein Eigenheim erwerben zu können, sitzt mittlerweile auf einer wahren Goldgrube. Den Kredit für ein Haus oder eine Wohnung mit zwei durchschnittlichen Gehältern finanzieren? Was damals Realität war, ist heute für die meisten absolut unvorstellbar geworden.
„Wer nix erbt, bleibt übrig“
Wer im Jahre 2024 eine Immobilie über einen Kredit finanzieren möchte, muss zumindest 20 Prozent der Summe als Eigenanteil mitbringen. Zur Einordnung: Für eine Wohnung, Kaufpreis 500.000 Euro, müssen zumindest 100.000 Euro Eigenkapital vorhanden sein.
Ohne Erbschaft oder Hilfe durch die Eltern müssten junge Familien teilweise jahrzehntelang sparen, um diese Summe zu erreichen. Und dies bei stark angestiegenen Lebenshaltungskosten, die einen großen Teil des Einkommens beanspruchen.
„Politiker gießen Öl ins Feuer!“
Die Gründe für den rasanten Preisanstieg bei Immobilien-, Bau- und Mietpreisen sind vielschichtig. Die „Krone“-Community zeigt unterschiedlichste Probleme auf, die alle ihren Teil zur aktuellen Krise beitragen.
Leser ManInTheMiddle spricht das Problem der Immobilienspekulation an. Während bereits jetzt zu wenige neue Wohnungen gebaut werden, stehen viele Objekte auch nach der Fertigstellung leer und werden nur als Wertanlage gekauft. Dazu kommt das Problem der Zuwanderung. Solange die Bevölkerung Österreichs wächst, muss auch das Wohnangebot wachsen.
Der Hausbau ist für einen Großteil der Menschen unleistbar geworden, aber auch für größere Gesellschaften ist der Neubau durch stark gestiegene Preise und strenge Bauvorschriften unattraktiv geworden. Bei steigender Nachfrage und stagnierendem Angebot sind explodierende Preise also nur logische Konsequenz.
Wie sieht Ihr momentanes Wohnverhältnis aus? Ist der Traum vom Eigenheim für Sie noch realistisch, oder konnten Sie ihn sich bereits erfüllen? Welche Maßnahmen müssten von der Politik gesetzt werden, um den Preisanstieg bei Mieten und Immobilienpreisen einzubremsen?
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.