Schiff Richtung Europa
Rekordfund auf See! 10 Tonnen Kokain beschlagnahmt
Der spanischen Polizei ist mit einem Rekordfund auf hoher See ein Schlag gegen die Koks-Mafia gelungen: Auf einem Schiff entdeckten die Ermittler fast zehn Tonnen (!) Kokain. Die Drogen waren auf dem Weg von Südamerika nach Europa und gut in einem anderen weißen Pulver versteckt.
Es ist der bisher größte Kokain-Fund auf See für die spanische Polizei: ganz genau waren es 9994 Kilogramm. Die Ermittler durchsuchten bereits vergangene Woche einen Frachter im Atlantik. Das Schiff war von Brasilien nach Europa unterwegs und fuhr unter der Flagge Kameruns.
Das weiße Pulver hatten die Besatzungsmitglieder in einem anderen weißen Pulver versteckt. Im Inneren des Frachters waren Berge von Salz geladen, in denen die Kokain-Pakete vergraben waren. Ein Video zeigt, wie Einsatzkräfte mit Schaufeln im Salz nach den Drogenpaketen suchen – insgesamt fanden sie 294 Stück. Das Schiff wurde zum Hafen von Santa Cruz auf der spanischen Insel Teneriffa gebracht, wo es seit Sonntagnachmittag vor Anker liegt.
Die spanische Polizei teilte ein Video von dem Einsatz:
Die Polizei nahm nach eigenen Angaben die 13 Besatzungsmitglieder fest und beschlagnahmte neben den Drogen auch eine Schusswaffe. Die Festgenommenen sollen aus Indien und Serbien stammen. An den Ermittlungen waren demnach auch brasilianische, britische, französische und portugiesische Behörden sowie US-Ermittler beteiligt.
Spanien ist wegen seiner engen Verbindungen nach Lateinamerika eines der wichtigsten Einfallstore für Kokain und wegen seiner Nähe zu Marokko auch für Haschisch nach Europa. 2024 hatte die spanische Polizei die Rekordmenge von 13 Tonnen Kokain auf einem Schiff beschlagnahmt, das aus Ecuador kommend allerdings schon in Algeciras angelegt hatte.









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