Gemeinsamkeiten trotz aller Gegensätze: Arsonore lud zum vorletzten Konzert und zugleich zum letzten Abend im Schloss Eggenberg. Auf dem Programm standen Super-Gitarrist Mario Berger und der Ausnahme-Akkordeonist Christian Bakanic.
Zwei Konzerte an einem Abend bot Arsonore am Samstag. Und die hätten trotz aller Gemeinsamkeiten unterschiedlicher kaum sein können. Teil eins gehörte Gitarren-Zampano Mario Berger, der gleich fünf seiner Schätzchen mit auf die Bühne brachte. Los ging’s klassisch mit Renaissance-Weisen, zu denen sich Eigenkompositionen schmiegten, und Johann Sebastian Bach, den Berger kurzerhand ver-Salsa-te. Das ging mit der klassischen Gitarre ganz wunderbar von der Hand. Carlos Santana jedoch verlangte den Wechsel zur Fender Stratocaster. Zwischendurch kamen noch Ukulele, Jazz-Gitarre und Dobro zum Einsatz.
Großaufgebot an Arsonore-Künstlern
Teil zwei brachte nicht nur den Akkordeonisten Christian Bakanic, sondern gleich eine Arsonore-All-Star-Band auf die Bühne. Gemeinsam mit Marie Spaemann, Petrit Çeku, Jevgēnijs Čepoveckis, Alberto Stiffoni, Christian Wendt, Franz Kreimer, Maestro Markus Schirmer selbst und Sänger Fred Owusu zauberte er ein Best-of seiner Arrangements und Kompositionen der vergangenen zehn Arsonore-Jahre, zu dem sich schließlich auch Mario Berger gesellte. Ein musikalisches Fest, das zu später Stunde im Dom im Berg mit dem Revival des „Studio 74“ fortgesetzt wurde.
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