Wegen Kündigungen
BBC-Journalisten legen Arbeit für 24 Stunden nieder
Die BBC will im Zuge drastischer Sparmaßnahmen bis zum Jahr 2017 rund 2.000 Stellen streichen, vor allem durch auslaufende Verträge und einen Einstellungsstopp. Nach Gewerkschaftsangaben sollen jedoch 30 dieser Stellen durch betriebsbedingte Kündigungen wegfallen.
Verteidigung von Jobs und Qualitätsjournalismus
Der Streik wurde beschlossen, nachdem Verhandlungen über die Wiedereinstellung der 30 betroffenen Mitarbeiter gescheitert waren. NUJ-Generalsekretärin Michelle Stanistreet sagte, es gehe um die Verteidigung von Arbeitsplätzen und des Qualitätsjournalismus.
Eine BBC-Sprecherin meinte, die Rundfunkanstalt verstehe die Frustration der Mitarbeiter, sei aber enttäuscht von dem Streik. Die geplanten Stellenstreichungen betreffen vor allem die Sender BBC Scotland, Five Live, Asian Network und World Service. Nach Angaben der Gewerkschaft wurden bereits seit 2004 insgesamt 7.000 Stellen bei der BBC gestrichen.
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