Die allermeisten von uns sind aus dem Urlaub zurück – und nicht allzu selten war durch den Stau auf der Autobahn der Erholungseffekt gleich wieder weg. Heuer war vor allem eine beliebte Strecke Richtung Süden in Oberösterreich von Blechlawinen betroffen – und holte erstmals einen unrühmlichen Sieg.
In den vergangenen Jahren hatte stets die A 10 in den Sommerferien das unrühmliche Stau-Ranking angeführt. Doch heuer konnte die Pyhrnautobahn (A 9) diesen negativen Sieg erringen, wenn es nach den Auswertungen des ÖAMTC geht. Der Autofahrerclub schaut sich an, wo und wie oft die Blechlawine auf mehr als 1,5 Kilometer oder mehr als 15 Minuten Zeitverlust anwuchs.
Zubringer fast ohne Blechlawine
Hier gibt es ein interessantes Phänomen in OÖ: Die Innkreisautobahn (A 8), über die viele Deutsche von Suben kommend Richtung Süden fahren, hat gerade einmal drei Prozent der Stauprobleme, dagegen die A 9, auf der die Transiturlauber weiterfahren, 16 Prozent der langen Verzögerungen. Laut ÖAMTC war und ist das vor allem der Baustelle zwischen Inzersdorf und Klaus geschuldet, die noch bis Juni 2025 angesetzt ist.
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