Die Ausstellung „Abnabeln“ in Innsbruck taucht ein in die Frage, wie verkabelt der Mensch in der heutigen Gesellschaft ist. Es geht um die Obsession von Kabeln, elektromagnetischen Feldern und wie diese den Körper im Alltag beeinflussen.
Der Strom muss fließen! Elektrische Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, alles ist vernetzt und verkabelt. Das elektronische Zeitalter hat das mechanische abgelöst. Diesem Thema geht die Künstlerin Anna Lerchbaumer in ihrer Ausstellung „Abnabeln“ auf die Spur.
Ist ein „Abnabeln“ vom Stromnetz denn überhaupt noch möglich in einer Zeit, wo man mehr oder weniger alles aufladen muss?
Kabel als neuronales Netz
Die Tirolerin widmet sich der Obsession von Kabeln, elektromagnetischen Feldern und wie diese den Körper im Alltag beeinflussen. „Kraftwerke als elektrische Organe und Kabel als neuronales Netz, Voice Messages als Kribbeln im Nabel und die endliche Lebensenergie von Mensch und Batterie, die das tägliche Leben durchziehen. Leitende Nabelschnüre laden Besucherinnen und Besucher ein, ihre Endgeräte aufzuladen“, heißt es.
Anna Lerchbaumer reflektiert in ihren Arbeiten die Beziehungen zwischen Umweltfragen, Mensch und Technologie.
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