LAPD verteidigt sich
USA: Kritik nach erfolgreicher Jagd auf Copkiller Dorner
"Wir haben die Hütte nicht absichtlich in Brand gesteckt", sagte Sheriff John McMahon (Bild) aus dem Bezirk San Bernardino am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Das Feuer sei auf Tränengas und andere brennbare Gase zurückzuführen.
Nach einwöchiger Großfahndung war der ehemalige Polizist Dorner den Ermittlern am Dienstag ins Netz gegangen. Sein Versteck, eine leer stehende Berghütte, wurde von Einsatzteams gestürmt und ging dabei in Flammen auf. Später wurden in den Trümmern menschliche Überreste entdeckt.
Die Leiche sei noch nicht identifiziert, aber man gehe davon aus, dass es sich um den gesuchten 33-Jährigen handelt, hieß es am Mittwoch. Die Suche nach dem mutmaßlichen Vierfachmörder sei eingestellt worden, so McMahon.
Vier Menschen auf seinem Feldzug getötet
Dorner soll vorige Woche und bei dem blutigen Finale der Fahndung zwei Polizisten getötet und vier weitere Beamte verletzt haben. Er steht zudem im Verdacht, am 3. Februar in der Stadt Irvine im Großraum Los Angeles die Tochter eines pensionierten Polizisten sowie deren Lebenspartner ermordet zu haben. Den Vater der Frau machte Dorner für seine Entlassung mitverantwortlich.
Der 33-Jährige war 2008 nach einem Disziplinarverfahren vom Polizeidienst ausgeschlossen worden. In einem Manifest (siehe Infobox) auf seiner Facebook-Seite stellte er sich unter anderem als Opfer von Rassismus dar. In dem Schreiben drohte er mehr als zwei Dutzend Menschen, darunter früheren Kollegen, mit Gewalt.
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