Der Name „Apophis“ stammt aus dem ägyptischen Götteruniversum und ist eine negative behaftete Figur, zuständig für Naturkatastrophen. Auch ein Asteroid heißt so – und das aus gutem Grund, wie „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr erklärt.
Der ägyptische Gott Apophis ist ständiger Widersacher der Göttin Maat, Bedroher der „kosmischen Stabilität“ – und ein passender Name für einen erst 2004 entdeckten Asteroiden, der nach den ersten Bahnbestimmungen am 13. April 2029 auf der Erde einschlagen sollte, und zwar mit 31.000 km/h. Die Wirkung entspräche einer Atombombe von 700 Megatonnen des Sprengstoffs TNT, das ist 47.000-mal die Sprengwirkung der Hiroshima-Bombe „Little Boy“ und immerhin noch 14-mal mehr als bei der größten jemals gezündeten Atombombe, genannt „Zar“, die 1961 über der arktischen Insel Nowaja Semlja getestet worden war. Die Zone der „totalen Zerstörung“ hatte dort einen Durchmesser von 70 Kilometern, zu Schaden kam aber niemand, die Insel ist unbewohnt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.