Genau vier Wochen nach einem bewaffneten Banküberfall in der Innsbrucker Reichenau konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ausforschen und festnehmen. Es soll ich um einen 68-jährigen Einheimischen handeln. Der „Räuber-Opa“ war damals mit einem E-Scooter geflüchtet.
Zum Banküberfall auf die Sparkassen-Filiale war es am 26. Juli gekommen. Kurz nach 8 Uhr marschierte damals ein vermummter und mit einer silbernen Pistole bewaffneter Täter in die Bank und forderte auf Englisch die Herausgabe von Bargeld. Nachdem eine Angestellte dem Räuber das Geld übergeben hatte, machte sich dieser mit einem E-Scooter aus dem Staub.
Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung – auch der Polizeihubschrauber kreiste über dem gesamten Stadtgebiet – verlief damals erfolglos.
Ermittlungen und Spuren führten zu Senior
Am Freitag, genau vier Wochen nach dem Überfall, gab die Polizei die Festnahme eines Tatverdächtigen bekannt. Es handelt sich laut den Ermittlern vom Landeskriminalamt um einen 68-jährigen Einheimischen.
Am Donnerstag wurde in Innsbruck ein Tatverdächtiger in dessen Wohnung festgenommen.
Ermittler vom LKA Tirol
Der mutmaßliche Täter sei in dessen Wohnung in Innsbruck festgenommen worden. „Die Ermittlungsmaßnahmen sowie die durchgeführte Spurenauswertung führten zu dem 68-Jährigen“, so die Ermittler weiter.
In Justizanstalt eingeliefert
Der Tatverdächtige will mit dem Überfall jedoch nichts zu tun haben: „Er ist nicht geständig.“ Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann in die Innsbrucker Justizanstalt eingeliefert.
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