Nach der Vereitelung eines Anschlags auf das in Folge abgesagte Taylor-Swift-Konzert in Wien wirbt das Innenministerium dafür, in verschlüsselte Chats auf Handys zu schauen, um Extremisten zu enttarnen. Dafür müsste das Gerät mit Spyware infiziert werden. Krone+ verrät, wie das funktioniert, welche Risiken sich dabei ergeben – und wer solche Werkzeuge liefert.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat nach der Vereitelung eines Terrorakts bei den daraufhin abgesagten Taylor-Swift-Konzerten in Wien binnen weniger Tage einen Gesetzesentwurf für eine verstärkte Überwachung verschlüsselter Messenger in Begutachtung geschickt. Ein Beschluss noch vor der Wahl ist unwahrscheinlich, aber auch danach will die Führung der Volkspartei für die Messenger-Überwachung eintreten und diese sogar zur Koalitionsbedingung machen. Für die einen wäre es ein Geschäft, für die anderen eine Gefahr.
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