Liebe macht blind, Liebeskummer offenbar auch. Nach einem Streit mit seiner Freundin wollte ein Prager (38) statt gemeinsam mit dem Bus alleine mit der Bahn von Gosau nachhause fahren. Auf der Suche nach dem Bahnhof in Hallstatt - dort gibt es übrigens keinen - verirrte er sich nach vierstündiger Wanderung auf eine Alm. Dort fand die Hüttenwirtin den durchnässten und unterkühlten Mann.
Ein 38-jähriger Mann aus Prag fuhr mit seiner Freundin mit dem Reisebus zu einem Tagesausflug ins Salzkammergut. Während ihres Ausflugs in Gosau kam es zwischen dem 38-Jährigen und seiner Freundin zu Uneinigkeiten, weshalb der Mann sich entschied, nicht mehr mit ihr gemeinsam nach Hause zu fahren.
Vierstündiger Irrweg
Er machte sich alleine auf die Suche nach dem nächsten Bahnhof, um von dort alleine mit dem Zug zurück nach Prag zu fahren. Er konnte einen Wegweiser Richtung Hallstatt finden und folgte deshalb diesen entlang einer Forststraße. Nach etwa vier Stunden zu Fuß erreichte er gegen 20 Uhr die Rossalm Hütte auf 1387 Metern Seehöhe.
Hüttenwirtin fand ihn
Da es in der Zwischenzeit jedoch stark zu regnen begonnen hatte, er keinerlei Ausrüstung bzw. Lebensmittel bei sich hatte und die Hütte geschlossen war, legte er sich davor nieder und versuchte zu schlafen. Gegen 22 Uhr kam die Wirtin der Hütte und bemerkte den durchnässten und unterkühlten Mann vor ihrer Hütte. Eine Streife der Polizei Bad Goisern konnte den Mann etwa um 23 Uhr bei der Almhütte antreffen und mit dem Dienstfahrzeug ins Tal bringen. Der Mann fuhr am nächsten Morgen mit dem Zug zurück nach Tschechien.
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