Ein starker Regenguss, der auch mit Blitz und Donner vor allem über dem Zentralraum niederging, löste mehr als 60 Einsätze bei den Feuerwehren aus. Einer fällt dabei aus dem Rahmen: Umweltalarm auf dem Kremsfluss. Hier treibt weißer Schaum. Der Ursprung scheint geklärt, unsicher ist noch, ob er gefährlich ist.
Um 19 Uhr ergingen die ersten Alarmierungen wegen „Umwelteinsatz Gewässer“ an die Feuerwehren Nettingsdorf und die Betriebsfeuerwehr des Papierwerks. Von dort soll der Schaum, der sich über die Krems in Oberösterreich ausbreitet, auch kommen. Aus einem großen Turm sprudelt es, ein Beobachter beschreibt den Schaum als „zäh wie Rasierschaum“.
Wichtige Frage offen
Aktuell sind sechs Feuerwehren im Einsatz, um die Ausbreitung zu stoppen und auch zu erfahren, um welchen Stoff es sich handelt. Ob dieser für die Umwelt giftig ist oder sich problemlos zersetzt. Derzeit versucht man jedenfalls die Verbreitung zu stoppen, um potenzielle Folgen so gering wie möglich zu halten.
Gewitterzelle über Zentralraum
Die ersten Überflutungseinsätze nach dem vorläufigen Ende der Hitzewelle starteten um 16 Uhr in Ansfelden, als von Südwesten eine große Gewitterzelle über den Zentralraum zog und sich entleerte. Die meisten Einsätze betrafen überflutete Keller und Straßen und auch umgefallene Bäume in Traun und Pasching. Von Verletzten ist bisher nichts bekannt.
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