Drakonische Strafe
China: Todesurteil wegen Hilfe zur Selbstverbrennung
Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte am Donnerstag die drakonischen Strafen. Ein 40-jähriger Mönch wurde wegen Beihilfe zur Selbstverbrennung zum Tod verurteilt. Sein Todesurteil soll laut der Agentur voraussichtlich in eine langjährige Haftstrafe umgewandelt werden – bis zu 25 Jahre sind möglich. Der zweite Verurteilte ist der 31-jährige Neffe des Mönchs. Er hat zehn Jahre Haft ausgefasst.
Die beiden Männer hätten in der chinesischen Provinz Sichuan "acht Menschen angespornt und genötigt, sich selbst zu verbrennen", so die Angaben aus Peking. Drei jener acht Menschen, die sich auf Initiative der beiden Verurteilten angezündet hätten, seien gestorben.
Viele Tibeter protestieren mit drastischen Mitteln wie Selbstverbrennungen gegen die Herrschaft Chinas über Tibet (siehe Infobox). Alleine in den vergangenen vier Jahren haben sich mindestens 99 Tibeter selbst angezündet.
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