Klettert die Temperatur mehrere Tage in Folge auf über 30 Grad haben alle Gemeindebediensteten in Schwechat Extra-Freizeit. Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) macht‘s möglich!
Da der Sommer derzeit zeigt, was er temperaturmäßig kann, gibt es für die Mitarbeiter der Stadt Schwechat zwar keine Abkühlung „von Amts wegen“ – aber dennoch ein dienstliches Goodie. Von der Sekretärin bis zum Straßenkehrer gewährt Bürgermeisterin Karin Baier bei einer solchen Wetterlage jedem Bediensteten bis zu drei Stunden „hitzefrei“. Teilzeitbeschäftigte erhalten einen aliquoten Anteil an zusätzlicher Freizeit.
Keine Klimaanlagen
„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter steht an erster Stelle. Mit dieser Regelung wollen wir sicherstellen, dass niemand unter extremen Bedingungen arbeiten muss“, erklärt Baier. Da die Büros im Rathaus nicht mit Klimaanlagen ausgestattet sind, kommen nicht nur alle, die im Freien tätig sind, sondern auch „Stubenhocker“unter der Beamtenschaft in den Genuss dieser Gutstunden, die im Verlauf von drei bis vier Tagen konsumiert werden müssen.
Heuer schon zum vierten Mal
Wer nun glaubt, diese gemeindeinterne Maßnahme komme nur alle heiligen Zeiten einmal zum Tragen, der irrt. Denn erfahrungsgemäß tritt diese Hitzefrei-Regel drei bis fünfmal im Jahr in Kraft. Dieser Tage ist sie heuer bereits zum vierten Mal aktiviert worden.
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